Infozentrum Isarmündung - Dr. Georg Karl Haus -
(238 Bewertungen)

Deggendorf

Maxmühle 3, 94554 Moos, Deutschland

Infozentrum Isarmündung | Öffnungszeiten & Anfahrt

Eingebettet in die Auwälder an der Mündung der Isar in die Donau bietet das Infozentrum Isarmündung – Dr. Georg Karl Haus – in Moos ein authentisches Naturerlebnis für Familien, Schulklassen und Naturliebhaber. In der Ausstellung werden die Lebensräume der Flussauen verständlich erklärt, moderne Aquarien machen Fische von Isar und Donau aus nächster Nähe sichtbar, und draußen warten modellhafte Auenlebensräume mit Rundwegen und Entdeckungsstationen. Die Lage ist sowohl mit dem Rad über Isar- und Donauradweg als auch mit dem Auto über die Bundesstraße 8 gut erreichbar. Vor Ort ist der Besuch niedrigschwellig: Der Eintritt ist frei, die Wege sind familienfreundlich, es gibt eine Kinderwelt mit Spielplatz und praxisnahe Bildungsangebote von der Führung bis zum 3D‑Film. Saisonale Öffnungszeiten sorgen für ausreichend Zeitfenster zwischen Frühling und Herbst, während Mobilitätsangebote wie Rufbus und E‑Laden die Anreise erleichtern. Wer die einzigartige Dynamik der Flüsse, die Auenwälder, Wiesen und Altwässer kennenlernen möchte, findet hier fundierte Informationen, viele Mitmachmöglichkeiten und reichlich Inspiration für eigene Touren.

Öffnungszeiten, Eintritt & Saisonhinweise

Das Infozentrum Isarmündung ist eine saisonal geöffnete Einrichtung. Die Ausstellung im Dr. Georg Karl Haus öffnet jährlich von 1. April bis 31. Oktober, jeweils Mittwoch bis Sonntag, von 10:00 bis 17:00 Uhr. In diesen Monaten ist an allen Feiertagen ebenfalls geöffnet, auch wenn der Feiertag auf einen Montag oder Dienstag fällt; eine Ausnahme bildet der Karfreitag. Der kostenfreie Eintritt macht den Besuch besonders niedrigschwellig – perfekt für spontane Ausflüge, Familien mit Kindern oder wiederholte Besuche im Jahresverlauf. Außerhalb der Saison bleibt das Gebäude geschlossen; informieren Sie sich rechtzeitig vor der Anreise über aktuelle Hinweise, da saisonale Anpassungen oder Sonderöffnungen im Rahmen von Veranstaltungen möglich sein können. Für Gruppen ab etwa zehn Personen sowie für Schulklassen werden Führungen angeboten; hierfür ist eine Anmeldung erforderlich, damit Inhalte, Dauer und Route auf Alter, Vorwissen und Wetterbedingungen abgestimmt werden können. Die buchbaren Programme reichen je nach Bedarf von thematischen Auen‑Exkursionen über spezielle Tier‑ und Pflanzenführungen bis zu kombinierten Angeboten in Ausstellung und Außengelände. Wer die Ausstellung intensiv erleben möchte, plant mindestens 60 bis 90 Minuten ein; mit Kindern oder bei Teilnahme an einer Führung kann der Aufenthalt deutlich länger dauern. Saisonale Eigenheiten lohnen sich: Im Frühjahr erwacht die Aue mit Blüte und Vogelstimmen, im Sommer ist das Draußen‑Erlebnis besonders vielfältig, und im frühen Herbst lassen sich reife Früchte, klare Wasserstände und leuchtende Farben erleben. Bitte beachten Sie auch Hinweise zur Barrierefreiheit und Sicherheit: Das Haus ist barrierearm zugänglich; Details erfragen Sie bei Bedarf an der Infotheke. Hunde sind unmittelbar am Gebäude nicht erlaubt; auf den Rundwegen sind angeleinte Hunde zugelassen, Begleit‑ und Assistenzhunde sind ausgenommen. Für Kindergruppen und Schulklassen gibt es zusätzliche organisatorische Empfehlungen, etwa zu Treffpunkt, Rastplätzen und Materialausgabe, die Sie bei der Terminabstimmung erhalten. Praktisch: Da der Eintritt frei ist, kann man den Besuch auch als Zwischenstopp auf einer längeren Rad‑ oder Autotour einplanen und später wiederkommen, um weitere Bereiche zu erkunden.

Anfahrt, Parken, Rufbus und E‑Ladestationen

Das Infozentrum liegt an der Adresse Maxmühle 3, 94554 Moos. Aus Richtung Plattling fahren Sie rund sechs Kilometer auf der B8 in Richtung Osterhofen und biegen nach Moos ab; aus Richtung Osterhofen kommend folgen Sie der B8 in umgekehrter Richtung. Radfahrer erreichen das Ziel bequem über den Isarradweg beziehungsweise den Donauradweg und können den Besuch in eine Tagestour integrieren. Ein Vorteil der Lage: Die Routen entlang Isar und Donau sind gut beschildert, bieten wenig motorisierten Verkehr und führen durch abwechslungsreiche Auenlandschaften, sodass Anreise und Naturerlebnis nahtlos ineinandergreifen. Vor Ort stehen Parkplätze direkt am Infozentrum zur Verfügung. Für nachhaltige Anreisen sind Ladepunkte vorhanden: E‑Bikes können im Eingangsbereich überdacht geladen werden, und am Parkplatz befindet sich eine E‑Auto‑Ladestation des Betreibers Mer. Der Ladevorgang ist per App, Ad‑hoc‑Zahlung oder Roamingkarte möglich; die jeweils geltenden Konditionen und die Verfügbarkeit entnehmen Sie bitte der Betreiber‑App. Wer öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt, nutzt den Rufbus: Von den Bahnhöfen Osterhofen oder Plattling besteht ein bedarfsorientierter Anschluss (Linie 8225) zur Haltestelle Sammern, die dem Infozentrum am nächsten liegt. Die Fahrtwunschzentrale nimmt Buchungen täglich von 6:30 bis 21:00 Uhr entgegen – auch am Wochenende und an Feiertagen – und benötigt mindestens eine Stunde Vorlauf. Pro Fahrt können bis zu acht Personen mitfahren; damit eignet sich der Rufbus für Familien, kleine Gruppen oder Schulklassen in Kleingruppen. Für die letzte Wegstrecke empfiehlt es sich, ein paar Minuten Fußweg einzuplanen und wetterangepasste Kleidung zu tragen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann den Besuch gut mit nahegelegenen Einkehrmöglichkeiten verbinden; entlang der Radwege liegen traditionelle Wirtshäuser und Biergärten im Donau‑Isar‑Land. Bitte beachten Sie die Beschilderung vor Ort, insbesondere im Bereich von Schutzbereichen, Brücken und Dämmen: Je nach Wasserstand, Brutzeiten oder Pflegearbeiten können Wege temporär gesperrt sein. Für eine entspannte Anreise empfiehlt sich, kurz vor dem Besuch die aktuellen Hinweise der Einrichtung einzusehen und gegebenenfalls Alternativrouten einzuplanen.

Ausstellung und Aquarien: Isar und Donau unter Glas

Die Ausstellung ist auf etwa 250 m² angelegt und vermittelt – anschaulich und interaktiv – die Entstehung und Dynamik der Auenlandschaft an der Isarmündung. Herzstück sind die Aquarien, die repräsentative Lebensräume aus Isar und Donau zeigen. Mit der Erweiterung im Jahr 2023 kamen zwei neue Becken im Innenbereich sowie ein Großaquarium als Außenanbau (rund 13,5 m³) hinzu. Hier können Besucherinnen und Besucher Flussfische in Ruhe beobachten; Infotafeln erläutern typische Arten, Anpassungen und Schutzbedürfnisse. Der Huchen, oft als Donaulachs bezeichnet, steht als eindrucksvolle Leitart für die Wanderfische des Donaueinzugs; zusammen mit endemischen Donaubarschen wie Zingel, Streber und Schrätzer macht er die Besonderheit der Isar‑Donau‑Gewässer deutlich. Ergänzend veranschaulicht ein steuerbares Wasserdynamik‑Modell, wie Hochwasser, Grundwasser und Abflussregime die Aue prägen, Altwässer entstehen und sich Weichholz‑ und Hartholzauwälder entwickeln. Die Ausstellung bindet zudem eine Dauerschau des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf ein und führt an Themen wie Gewässerökologie, Auenpflege und Renaturierung heran. Ein Lehrbienenstand auf dem Gelände schlägt die Brücke zu Bestäubung, Artenvielfalt und nachhaltiger Landnutzung; dazu passt der im Vortragsraum gezeigte 3D‑Film über das Leben der Honigbiene, der für Gruppen und Schulklassen kostenfrei buchbar ist. Die Gestaltung ist bewusst familienfreundlich: Viele Elemente laden zum Mitmachen, Fühlen und Ausprobieren ein, ohne die fachliche Tiefe zu vernachlässigen. Wer tiefer einsteigen möchte, nutzt die themenspezifischen Führungen oder die Materialien für Lehrkräfte. Zusammen ergibt das ein vielschichtiges Gesamtbild der Isarmündung: Hier mündet ein alpiner Fluss in die frei fließende Donau – eine Konstellation, die in dieser Form als besonders ist und die Vielfalt an Lebensräumen erklärt, die auf engem Raum zusammenkommen. Die Aquarien machen diese Vielfalt greifbar, vom Strömungsbecken bis zu ruhigeren Altwasser‑Habitaten, und verknüpfen Naturbeobachtung, Forschungserkenntnisse und Naturschutzpraxis.

Außenanlagen, Rundwege und Auwald‑Erlebnis

Direkt vor der Haustür der Ausstellung setzen sich die Inhalte im Freigelände fort. Auf weitläufigen Außenflächen sind Auenlebensräume im Kleinformat nachgebildet: Ein geschwungenes Fließgewässer mit naturbelassenen Ufern, Röhrichte, Wiesenpartien und Weidengebüsche bilden den landschaftlichen Rahmen für Beobachtung und Entdeckung. Über Rundwege erschließen Besucher die Stationen selbstständig; dabei helfen begleitende Tafeln und Mitmach‑Elemente, die Sinne zu schärfen – vom Geräusch fließenden Wassers bis zum Duft von Kräutern am Wegrand. Für Familien sind mehrere Routenlängen sinnvoll: Je nach Variante lässt sich in zwei bis gut vier Stunden eine komplette Entdeckerrunde absolvieren; die Distanzen sind so gewählt, dass auch jüngere Kinder mitkommen können. Die Wegeflächen sind überwiegend naturnah, weshalb festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung empfohlen sind. Frühlings‑ und Sommermonate bieten besonders viele Beobachtungsanlässe, doch auch der frühe Herbst hat mit klarer Luft und reifen Früchten seinen Reiz. Botanisch Interessierte treffen auf eine außergewöhnliche Pflanzenvielfalt: Als biogeographischer Knotenpunkt beherbergt das Isarmündungsgebiet zahlreiche seltene und gefährdete Arten – von im voralpinen Raum heimischen Pflanzen wie der Dunklen Akelei bis zu wärmeliebenden Arten aus südeuropäischen Refugien. Bereits auf dem Außengelände weisen markierte Flächen und Beispiele auf diese Besonderheiten hin. Für die Tierwelt sind Altwässer, Au‑Wiesen und Auwälder wichtige Rückzugsräume; wer aufmerksam ist und Abstand hält, kann Vögel, Libellen oder Amphibien beobachten. Ruhezonen und Schutzbestimmungen dienen dem Schutz dieser Arten; bitte Wegegebote und saisonale Hinweise beachten. Praktisch ist, dass Rastmöglichkeiten, Spielbereiche und die Nähe zum Haus kurze Pausen erlauben, ohne den Rundweg abbrechen zu müssen. Wer das Naturerlebnis ausweitet, kann die Außentour mit Abschnitten von Isar‑ oder Donauradweg verknüpfen und entlang der Donau weiter bis zu Fährstellen oder Einkehrmöglichkeiten radeln. Informationen zu Weglängen, Kombinationen und eventuellen Sperrungen erhalten Sie an der Infotheke oder auf den Aushängen am Gelände.

Kinderwelt, Spielplatz und Kindergeburtstage

Die Kinderwelt ist ein Highlight für Familien. Sie kombiniert spielerisches Lernen mit Bewegung und fördert Neugier auf Natur. Ein Spielplatz mit Kletterturm, Rutsche und Hüpfband lädt zum Austoben ein; auf der obersten Ebene des Turms animieren Schautafeln mit kleinen Rätseln zum Hinschauen und Mitdenken. Entlang der familienfreundlichen Wege warten interaktive Stationen, die Sehen, Hören, Fühlen und Riechen einbeziehen – so wird Natur buchstäblich begreifbar. Die Entdeckertouren starten am Haus: Kostenlose Erkundungsbögen, die an der Theke ausliegen, führen durch mehrere Themenstationen. Je nach Kombination dauern die Runden rund 2,5 bis 4,5 Stunden; für Schulklassen eignen sich Kleingruppen, die parallel an verschiedenen Stationen arbeiten. Wer einen besonderen Anlass plant, kann Kindergeburtstage auf dem Gelände buchen. Das Standardprogramm ist für Kinder von acht bis zwölf Jahren ausgelegt, dauert etwa zwei Stunden und enthält Spiele, Schatzsuche und kreative Bastelaktionen. Optional sind Lagerfeuer und Stockbrotteig zubuchbar. Die Organisation übernimmt das Team beziehungsweise Freiwillige im Ökologischen Jahr; Preise und Gruppengrößen sind klar geregelt, und bei schlechtem Wetter stehen Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung. Vorteilhaft ist die enge Verknüpfung von Ausstellung, Gelände und pädagogischem Angebot: Nach einer kurzen Einführung lassen sich Beobachtungen draußen sofort praktisch erproben, von der Bestimmung einfacher Pflanzenmerkmale bis zum Erkunden des modellhaften Fließgewässers. Eltern finden Sitzmöglichkeiten in Sichtweite; gleichzeitig bleibt genug Abstand, damit Kinder in Ruhe entdecken können. Sicherheitshinweise – etwa zu Wasserbereichen und Wegquerungen – werden vor Ort erläutert. Wer den Tag abrunden möchte, verbindet den Geburtstag mit einer kleinen Rad‑ oder Wanderrunde oder kehrt in der Umgebung ein. Da das Interesse groß ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Terminabstimmung, besonders in den Monaten Mai bis September. Tipp: Auch ohne Anlass lohnt sich ein Familiennachmittag; dank freiem Eintritt können Sie den Besuch flexibel an Wetter und Energie der Kinder anpassen.

Führungen, Veranstaltungen & Tipps für Foto‑Spots

Neben dem freien Besuch bietet das Infozentrum ein Programm aus Führungen und Veranstaltungen. Gruppenführungen (ab etwa zehn Personen) und Schulklassentermine werden individuell abgestimmt; Themen reichen von Auenökologie über Flussfische bis zu Kräuter‑ und Naturwerkstatt‑Formaten. Regelmäßig finden zudem Workshops statt, etwa zu Wildkräutern – teils saisonal im Spätherbst oder Winter – mit Kombination aus Exkursion und praktischem Teil. Für alle buchbaren Angebote gilt: Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt. Fotografisch hat die Isarmündung besondere Reize. Innen überzeugen die großen Scheiben der Aquarien, in denen sich Strömungsverhältnisse und Artenvielfalt beobachten lassen; frühe Tageszeiten eignen sich für ruhige Aufnahmen ohne Reflexionen. Draußen bilden modellhafte Uferzonen, Wiesenstreifen und Weidengebüsche interessante Vordergründe. Botanische Motive ergeben sich im Jahreslauf; im Frühling sind es vor allem frische Triebe und frühe Blüher, im Sommer artenreiche Wiesen und Libellen, im Spätsommer und frühen Herbst kräftige Farben. Für Tieraufnahmen gilt: Abstand wahren, Wege nicht verlassen und Ruhezonen respektieren. Wer die Landschaft in Szene setzen möchte, nutzt die Übergänge von Altwasser und Auwald oder komponiert entlang der Radwege, die Sichtachsen auf die Flusslandschaft eröffnen. Empfehlenswert ist, wechselnde Lichtstimmungen auszuprobieren – vom Gegenlicht an Wasserflächen bis zum Streiflicht in den Weidenbeständen. Für Schulen und Vereine steht zusätzlich der Vortragsraum im Haus zur Verfügung; hier kann der 3D‑Film über die Honigbiene gezeigt werden, oft kombiniert mit einem Besuch am Lehrbienenstand. Darüber hinaus lohnt ein Blick in den Veranstaltungskalender der Einrichtung, in dem aktuelle Termine, Buchungsfristen und Zielgruppen (z. B. Erwachsene, Familien, Kinder) ausgewiesen sind. Wer tiefer in die Flora eintauchen möchte, findet aufbereitete Informationen zur Pflanzenwelt der Isarmündung; dort wird die außergewöhnliche Artenfülle am biogeographischen Knotenpunkt erläutert, von Dunkler Akelei bis zu standorttypischen Röhricht‑ und Wiesenarten. Insgesamt verbindet das Programm Naturpädagogik, Erholung und aktiven Naturschutz – immer mit dem Ziel, die Besonderheiten der Isar‑Donau‑Aue erlebbar und verständlich zu machen.

Quellen:

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Infozentrum Isarmündung | Öffnungszeiten & Anfahrt

Eingebettet in die Auwälder an der Mündung der Isar in die Donau bietet das Infozentrum Isarmündung – Dr. Georg Karl Haus – in Moos ein authentisches Naturerlebnis für Familien, Schulklassen und Naturliebhaber. In der Ausstellung werden die Lebensräume der Flussauen verständlich erklärt, moderne Aquarien machen Fische von Isar und Donau aus nächster Nähe sichtbar, und draußen warten modellhafte Auenlebensräume mit Rundwegen und Entdeckungsstationen. Die Lage ist sowohl mit dem Rad über Isar- und Donauradweg als auch mit dem Auto über die Bundesstraße 8 gut erreichbar. Vor Ort ist der Besuch niedrigschwellig: Der Eintritt ist frei, die Wege sind familienfreundlich, es gibt eine Kinderwelt mit Spielplatz und praxisnahe Bildungsangebote von der Führung bis zum 3D‑Film. Saisonale Öffnungszeiten sorgen für ausreichend Zeitfenster zwischen Frühling und Herbst, während Mobilitätsangebote wie Rufbus und E‑Laden die Anreise erleichtern. Wer die einzigartige Dynamik der Flüsse, die Auenwälder, Wiesen und Altwässer kennenlernen möchte, findet hier fundierte Informationen, viele Mitmachmöglichkeiten und reichlich Inspiration für eigene Touren.

Öffnungszeiten, Eintritt & Saisonhinweise

Das Infozentrum Isarmündung ist eine saisonal geöffnete Einrichtung. Die Ausstellung im Dr. Georg Karl Haus öffnet jährlich von 1. April bis 31. Oktober, jeweils Mittwoch bis Sonntag, von 10:00 bis 17:00 Uhr. In diesen Monaten ist an allen Feiertagen ebenfalls geöffnet, auch wenn der Feiertag auf einen Montag oder Dienstag fällt; eine Ausnahme bildet der Karfreitag. Der kostenfreie Eintritt macht den Besuch besonders niedrigschwellig – perfekt für spontane Ausflüge, Familien mit Kindern oder wiederholte Besuche im Jahresverlauf. Außerhalb der Saison bleibt das Gebäude geschlossen; informieren Sie sich rechtzeitig vor der Anreise über aktuelle Hinweise, da saisonale Anpassungen oder Sonderöffnungen im Rahmen von Veranstaltungen möglich sein können. Für Gruppen ab etwa zehn Personen sowie für Schulklassen werden Führungen angeboten; hierfür ist eine Anmeldung erforderlich, damit Inhalte, Dauer und Route auf Alter, Vorwissen und Wetterbedingungen abgestimmt werden können. Die buchbaren Programme reichen je nach Bedarf von thematischen Auen‑Exkursionen über spezielle Tier‑ und Pflanzenführungen bis zu kombinierten Angeboten in Ausstellung und Außengelände. Wer die Ausstellung intensiv erleben möchte, plant mindestens 60 bis 90 Minuten ein; mit Kindern oder bei Teilnahme an einer Führung kann der Aufenthalt deutlich länger dauern. Saisonale Eigenheiten lohnen sich: Im Frühjahr erwacht die Aue mit Blüte und Vogelstimmen, im Sommer ist das Draußen‑Erlebnis besonders vielfältig, und im frühen Herbst lassen sich reife Früchte, klare Wasserstände und leuchtende Farben erleben. Bitte beachten Sie auch Hinweise zur Barrierefreiheit und Sicherheit: Das Haus ist barrierearm zugänglich; Details erfragen Sie bei Bedarf an der Infotheke. Hunde sind unmittelbar am Gebäude nicht erlaubt; auf den Rundwegen sind angeleinte Hunde zugelassen, Begleit‑ und Assistenzhunde sind ausgenommen. Für Kindergruppen und Schulklassen gibt es zusätzliche organisatorische Empfehlungen, etwa zu Treffpunkt, Rastplätzen und Materialausgabe, die Sie bei der Terminabstimmung erhalten. Praktisch: Da der Eintritt frei ist, kann man den Besuch auch als Zwischenstopp auf einer längeren Rad‑ oder Autotour einplanen und später wiederkommen, um weitere Bereiche zu erkunden.

Anfahrt, Parken, Rufbus und E‑Ladestationen

Das Infozentrum liegt an der Adresse Maxmühle 3, 94554 Moos. Aus Richtung Plattling fahren Sie rund sechs Kilometer auf der B8 in Richtung Osterhofen und biegen nach Moos ab; aus Richtung Osterhofen kommend folgen Sie der B8 in umgekehrter Richtung. Radfahrer erreichen das Ziel bequem über den Isarradweg beziehungsweise den Donauradweg und können den Besuch in eine Tagestour integrieren. Ein Vorteil der Lage: Die Routen entlang Isar und Donau sind gut beschildert, bieten wenig motorisierten Verkehr und führen durch abwechslungsreiche Auenlandschaften, sodass Anreise und Naturerlebnis nahtlos ineinandergreifen. Vor Ort stehen Parkplätze direkt am Infozentrum zur Verfügung. Für nachhaltige Anreisen sind Ladepunkte vorhanden: E‑Bikes können im Eingangsbereich überdacht geladen werden, und am Parkplatz befindet sich eine E‑Auto‑Ladestation des Betreibers Mer. Der Ladevorgang ist per App, Ad‑hoc‑Zahlung oder Roamingkarte möglich; die jeweils geltenden Konditionen und die Verfügbarkeit entnehmen Sie bitte der Betreiber‑App. Wer öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt, nutzt den Rufbus: Von den Bahnhöfen Osterhofen oder Plattling besteht ein bedarfsorientierter Anschluss (Linie 8225) zur Haltestelle Sammern, die dem Infozentrum am nächsten liegt. Die Fahrtwunschzentrale nimmt Buchungen täglich von 6:30 bis 21:00 Uhr entgegen – auch am Wochenende und an Feiertagen – und benötigt mindestens eine Stunde Vorlauf. Pro Fahrt können bis zu acht Personen mitfahren; damit eignet sich der Rufbus für Familien, kleine Gruppen oder Schulklassen in Kleingruppen. Für die letzte Wegstrecke empfiehlt es sich, ein paar Minuten Fußweg einzuplanen und wetterangepasste Kleidung zu tragen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann den Besuch gut mit nahegelegenen Einkehrmöglichkeiten verbinden; entlang der Radwege liegen traditionelle Wirtshäuser und Biergärten im Donau‑Isar‑Land. Bitte beachten Sie die Beschilderung vor Ort, insbesondere im Bereich von Schutzbereichen, Brücken und Dämmen: Je nach Wasserstand, Brutzeiten oder Pflegearbeiten können Wege temporär gesperrt sein. Für eine entspannte Anreise empfiehlt sich, kurz vor dem Besuch die aktuellen Hinweise der Einrichtung einzusehen und gegebenenfalls Alternativrouten einzuplanen.

Ausstellung und Aquarien: Isar und Donau unter Glas

Die Ausstellung ist auf etwa 250 m² angelegt und vermittelt – anschaulich und interaktiv – die Entstehung und Dynamik der Auenlandschaft an der Isarmündung. Herzstück sind die Aquarien, die repräsentative Lebensräume aus Isar und Donau zeigen. Mit der Erweiterung im Jahr 2023 kamen zwei neue Becken im Innenbereich sowie ein Großaquarium als Außenanbau (rund 13,5 m³) hinzu. Hier können Besucherinnen und Besucher Flussfische in Ruhe beobachten; Infotafeln erläutern typische Arten, Anpassungen und Schutzbedürfnisse. Der Huchen, oft als Donaulachs bezeichnet, steht als eindrucksvolle Leitart für die Wanderfische des Donaueinzugs; zusammen mit endemischen Donaubarschen wie Zingel, Streber und Schrätzer macht er die Besonderheit der Isar‑Donau‑Gewässer deutlich. Ergänzend veranschaulicht ein steuerbares Wasserdynamik‑Modell, wie Hochwasser, Grundwasser und Abflussregime die Aue prägen, Altwässer entstehen und sich Weichholz‑ und Hartholzauwälder entwickeln. Die Ausstellung bindet zudem eine Dauerschau des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf ein und führt an Themen wie Gewässerökologie, Auenpflege und Renaturierung heran. Ein Lehrbienenstand auf dem Gelände schlägt die Brücke zu Bestäubung, Artenvielfalt und nachhaltiger Landnutzung; dazu passt der im Vortragsraum gezeigte 3D‑Film über das Leben der Honigbiene, der für Gruppen und Schulklassen kostenfrei buchbar ist. Die Gestaltung ist bewusst familienfreundlich: Viele Elemente laden zum Mitmachen, Fühlen und Ausprobieren ein, ohne die fachliche Tiefe zu vernachlässigen. Wer tiefer einsteigen möchte, nutzt die themenspezifischen Führungen oder die Materialien für Lehrkräfte. Zusammen ergibt das ein vielschichtiges Gesamtbild der Isarmündung: Hier mündet ein alpiner Fluss in die frei fließende Donau – eine Konstellation, die in dieser Form als besonders ist und die Vielfalt an Lebensräumen erklärt, die auf engem Raum zusammenkommen. Die Aquarien machen diese Vielfalt greifbar, vom Strömungsbecken bis zu ruhigeren Altwasser‑Habitaten, und verknüpfen Naturbeobachtung, Forschungserkenntnisse und Naturschutzpraxis.

Außenanlagen, Rundwege und Auwald‑Erlebnis

Direkt vor der Haustür der Ausstellung setzen sich die Inhalte im Freigelände fort. Auf weitläufigen Außenflächen sind Auenlebensräume im Kleinformat nachgebildet: Ein geschwungenes Fließgewässer mit naturbelassenen Ufern, Röhrichte, Wiesenpartien und Weidengebüsche bilden den landschaftlichen Rahmen für Beobachtung und Entdeckung. Über Rundwege erschließen Besucher die Stationen selbstständig; dabei helfen begleitende Tafeln und Mitmach‑Elemente, die Sinne zu schärfen – vom Geräusch fließenden Wassers bis zum Duft von Kräutern am Wegrand. Für Familien sind mehrere Routenlängen sinnvoll: Je nach Variante lässt sich in zwei bis gut vier Stunden eine komplette Entdeckerrunde absolvieren; die Distanzen sind so gewählt, dass auch jüngere Kinder mitkommen können. Die Wegeflächen sind überwiegend naturnah, weshalb festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung empfohlen sind. Frühlings‑ und Sommermonate bieten besonders viele Beobachtungsanlässe, doch auch der frühe Herbst hat mit klarer Luft und reifen Früchten seinen Reiz. Botanisch Interessierte treffen auf eine außergewöhnliche Pflanzenvielfalt: Als biogeographischer Knotenpunkt beherbergt das Isarmündungsgebiet zahlreiche seltene und gefährdete Arten – von im voralpinen Raum heimischen Pflanzen wie der Dunklen Akelei bis zu wärmeliebenden Arten aus südeuropäischen Refugien. Bereits auf dem Außengelände weisen markierte Flächen und Beispiele auf diese Besonderheiten hin. Für die Tierwelt sind Altwässer, Au‑Wiesen und Auwälder wichtige Rückzugsräume; wer aufmerksam ist und Abstand hält, kann Vögel, Libellen oder Amphibien beobachten. Ruhezonen und Schutzbestimmungen dienen dem Schutz dieser Arten; bitte Wegegebote und saisonale Hinweise beachten. Praktisch ist, dass Rastmöglichkeiten, Spielbereiche und die Nähe zum Haus kurze Pausen erlauben, ohne den Rundweg abbrechen zu müssen. Wer das Naturerlebnis ausweitet, kann die Außentour mit Abschnitten von Isar‑ oder Donauradweg verknüpfen und entlang der Donau weiter bis zu Fährstellen oder Einkehrmöglichkeiten radeln. Informationen zu Weglängen, Kombinationen und eventuellen Sperrungen erhalten Sie an der Infotheke oder auf den Aushängen am Gelände.

Kinderwelt, Spielplatz und Kindergeburtstage

Die Kinderwelt ist ein Highlight für Familien. Sie kombiniert spielerisches Lernen mit Bewegung und fördert Neugier auf Natur. Ein Spielplatz mit Kletterturm, Rutsche und Hüpfband lädt zum Austoben ein; auf der obersten Ebene des Turms animieren Schautafeln mit kleinen Rätseln zum Hinschauen und Mitdenken. Entlang der familienfreundlichen Wege warten interaktive Stationen, die Sehen, Hören, Fühlen und Riechen einbeziehen – so wird Natur buchstäblich begreifbar. Die Entdeckertouren starten am Haus: Kostenlose Erkundungsbögen, die an der Theke ausliegen, führen durch mehrere Themenstationen. Je nach Kombination dauern die Runden rund 2,5 bis 4,5 Stunden; für Schulklassen eignen sich Kleingruppen, die parallel an verschiedenen Stationen arbeiten. Wer einen besonderen Anlass plant, kann Kindergeburtstage auf dem Gelände buchen. Das Standardprogramm ist für Kinder von acht bis zwölf Jahren ausgelegt, dauert etwa zwei Stunden und enthält Spiele, Schatzsuche und kreative Bastelaktionen. Optional sind Lagerfeuer und Stockbrotteig zubuchbar. Die Organisation übernimmt das Team beziehungsweise Freiwillige im Ökologischen Jahr; Preise und Gruppengrößen sind klar geregelt, und bei schlechtem Wetter stehen Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung. Vorteilhaft ist die enge Verknüpfung von Ausstellung, Gelände und pädagogischem Angebot: Nach einer kurzen Einführung lassen sich Beobachtungen draußen sofort praktisch erproben, von der Bestimmung einfacher Pflanzenmerkmale bis zum Erkunden des modellhaften Fließgewässers. Eltern finden Sitzmöglichkeiten in Sichtweite; gleichzeitig bleibt genug Abstand, damit Kinder in Ruhe entdecken können. Sicherheitshinweise – etwa zu Wasserbereichen und Wegquerungen – werden vor Ort erläutert. Wer den Tag abrunden möchte, verbindet den Geburtstag mit einer kleinen Rad‑ oder Wanderrunde oder kehrt in der Umgebung ein. Da das Interesse groß ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Terminabstimmung, besonders in den Monaten Mai bis September. Tipp: Auch ohne Anlass lohnt sich ein Familiennachmittag; dank freiem Eintritt können Sie den Besuch flexibel an Wetter und Energie der Kinder anpassen.

Führungen, Veranstaltungen & Tipps für Foto‑Spots

Neben dem freien Besuch bietet das Infozentrum ein Programm aus Führungen und Veranstaltungen. Gruppenführungen (ab etwa zehn Personen) und Schulklassentermine werden individuell abgestimmt; Themen reichen von Auenökologie über Flussfische bis zu Kräuter‑ und Naturwerkstatt‑Formaten. Regelmäßig finden zudem Workshops statt, etwa zu Wildkräutern – teils saisonal im Spätherbst oder Winter – mit Kombination aus Exkursion und praktischem Teil. Für alle buchbaren Angebote gilt: Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt. Fotografisch hat die Isarmündung besondere Reize. Innen überzeugen die großen Scheiben der Aquarien, in denen sich Strömungsverhältnisse und Artenvielfalt beobachten lassen; frühe Tageszeiten eignen sich für ruhige Aufnahmen ohne Reflexionen. Draußen bilden modellhafte Uferzonen, Wiesenstreifen und Weidengebüsche interessante Vordergründe. Botanische Motive ergeben sich im Jahreslauf; im Frühling sind es vor allem frische Triebe und frühe Blüher, im Sommer artenreiche Wiesen und Libellen, im Spätsommer und frühen Herbst kräftige Farben. Für Tieraufnahmen gilt: Abstand wahren, Wege nicht verlassen und Ruhezonen respektieren. Wer die Landschaft in Szene setzen möchte, nutzt die Übergänge von Altwasser und Auwald oder komponiert entlang der Radwege, die Sichtachsen auf die Flusslandschaft eröffnen. Empfehlenswert ist, wechselnde Lichtstimmungen auszuprobieren – vom Gegenlicht an Wasserflächen bis zum Streiflicht in den Weidenbeständen. Für Schulen und Vereine steht zusätzlich der Vortragsraum im Haus zur Verfügung; hier kann der 3D‑Film über die Honigbiene gezeigt werden, oft kombiniert mit einem Besuch am Lehrbienenstand. Darüber hinaus lohnt ein Blick in den Veranstaltungskalender der Einrichtung, in dem aktuelle Termine, Buchungsfristen und Zielgruppen (z. B. Erwachsene, Familien, Kinder) ausgewiesen sind. Wer tiefer in die Flora eintauchen möchte, findet aufbereitete Informationen zur Pflanzenwelt der Isarmündung; dort wird die außergewöhnliche Artenfülle am biogeographischen Knotenpunkt erläutert, von Dunkler Akelei bis zu standorttypischen Röhricht‑ und Wiesenarten. Insgesamt verbindet das Programm Naturpädagogik, Erholung und aktiven Naturschutz – immer mit dem Ziel, die Besonderheiten der Isar‑Donau‑Aue erlebbar und verständlich zu machen.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

MS

Michaela Sippl

13. August 2025

Einfach fantastisch 💖 Kein Eintritt! Blühende Sibirische Schwertlilien überall auf dem Gelände (im Mai). Insekten in der Luft. Prachtlibellen und Schmetterlinge in jeder Farbe. Aquarien mit den Fischen der Isar und der Donau. Für Kinder zahllose Attraktionen. Unbeschreiblich 🦋🪲🐝🐜 Wer die Natur liebt, wird hier glücklich 💖 wir kommen wieder 🐞🐌

C.

C.J.

22. Oktober 2025

Eintritt ist frei. Schöner Spielplatz. Für Kids und Groß Interessant.

MU

Marc Manchester United

25. Juli 2024

Wir waren am Wochentag dort und haben einen wundervollen Tag verbracht. Es gibt so viel zu entdecken, einen tollen Spielplatz und eine kleine, charmante Informationshalle über das Leben der Flussbewohner. Wenn man ein Elektroauto fährt, gibt es am Parkplatz auch vier Ladestationen, was wirklich praktisch ist. Gegenüber dem Informationszentrum befindet sich ein kleines, gemütliches Restaurant, in dem man eine Pause einlegen kann (leider hatten wir nicht genug Zeit, um dort einzukehren).

AS

Angelika S

18. Oktober 2019

Dieses Infohaus ist gut aufgebaut und informativ. Das dazugehörige Gelände ist wunderschön, Natur pur mit einigen Schautafeln, die Pflanzen, Blumen, Bäume, Vögel, Gesteine uvm. sehr anschaulich erklären. Sehr empfehlenswert auch für Kinder. Ein Kinderspielplatz sowie ein Aussichtsturm findet man hier ebenfalls. Sehr empfehlenswert für die ganze Familie. Wir haben Mitte Oktober keinen Eintritt bezahlt. Ein kostenfreier Parkplatz ist vorhanden.

RW

R W

17. August 2025

Sehr schöne, umfangreiche Anlage für Kinder und Erwachsene, keine Eintritts-und Parkgebühren. Man kann sich dort ohne weiteres 2 Stunden beschäftigen. Sehr empfehlenswert.